Mahnmal des Kampfes und der Leiden, Militärmuseum in Warschau, Polen
Das Mausoleum der Kämpfer und Märtyrer ist ein Museum in einem ehemaligen Gestapo-Hauptquartier in Warschau, Polen. Das Gebäude bewahrt die ursprünglichen Gefängniszellen, Verhörräume und Korridore aus dem Zweiten Weltkrieg in ihrer historischen Form.
Das Gebäude an der Szucha-Allee 25 wurde 1946 zu einem Gedenkort, als frühere Gefangene und Warschauer Bewohner begannen, es als Friedhof zu behandeln. Die Stätte markiert einen wichtigen Wendepunkt in der Erinnerungskultur der Stadt.
Das Museum zeigt Tausende von Inschriften, Gebeten, Namen und Zeichnungen, die Gefangene während ihrer Inhaftierung an Wänden, Fensterrahmen und Böden hinterlassen haben. Diese persönlichen Markierungen bilden heute ein bewegendes Zeugnis der Erlebnisse jener, die hier waren.
Das Museum ist von Mittwoch bis Sonntag zugänglich und ermöglicht Besuchern, die Räume in eigenem Tempo zu erkunden. Der Zugang zu bestimmten Bereichen kann eingeschränkt sein, daher ist es ratsam, sich vorher über aktuelle Bedingungen zu informieren.
Der Ort enthält erhaltene Folterwerkzeuge und ein hölzernes Prügelgerät, das von der Gestapo während der Verhöre verwendet wurde. Diese Gegenstände zeigen die rohe Brutalität, die Gefangene erleben mussten.
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