Biecz, Mittelalterliche Stadt in der Woiwodschaft Kleinpolen, Polen
Biecz ist eine Stadt an der Ropa im Südosten Polens, die von mittelalterlichen Mauern umgeben und mit gotischen Gebäuden geprägt ist. Die alte Stadtstruktur mit ihren Plätzen und Gassen ist bis heute erhalten geblieben.
Die Stadt erhielt 1257 ihre Stadtrechte und wuchs durch Handelsrouten zu einer der größten Städte Polens heran. Diese Entwicklung wurde durch ihre Position zwischen Ruthenien und Ungarn ermöglicht.
Die Kirche Corpus Christi prägt das Bild der Stadt mit ihrem gotischen Stil und dem markanten Glockenturm. Sie zeigt, wie religiöse Bauten in dieser Region entstanden und sich über Jahrhunderte hinweg verändert haben.
Das Museum der Stadt zeigt Sammlungen von Objekten aus der Region und Ausstellungen zur Stadtgeschichte. Besucher können die erhaltenen Mauern und Straßen auch zu Fuß erkunden, um die mittelalterliche Struktur zu verstehen.
Das Heilig-Geist-Spital wurde im späten 14. Jahrhundert von Königin Jadwiga gegründet und ist die älteste erhaltene Krankenanstalt Polens. Diese Institution zeigt, wie früh die medizinische Versorgung in dieser Stadt organisiert war.
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