Synagoge zum Weißen Storch, Klassizistische Synagoge in Wrocław, Polen
Die Weiße-Storch-Synagoge ist ein neoklassisches Gotteshaus aus Ziegeln mit hohen gewölbten Fenstern, korinthischen Säulen und einem prächtigen Eingangsportal in der Włodkowica-Straße. Das Gebäude besticht durch seine symmetrische Fassade und die sorgfältige handwerkliche Ausführung.
Carl Ferdinand Langhans entwarf diesen Sakralbau 1829 an der Stelle eines früheren Gasthofs als neues Zentrum der jüdischen Gemeinde. Der Bau repräsentierte einen Wendepunkt in der Geschichte der Gemeinde und ihrer Stellung in der Stadt.
Die Synagoge fungiert heute als Ort der Begegnung, wo Konzerte, Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen stattfinden, die das jüdische Erbe der Region lebendig machen. Menschen jeden Glaubens kommen hierher, um diese Tradition kennenzulernen und zu erleben.
Der Besuch ist grundsätzlich möglich, doch sollte man sich vorab informieren, da die Öffnungszeiten je nach Veranstaltungen und Führungen variieren können. Es empfiehlt sich, die Website zu besuchen oder vorher anzurufen, um die aktuelle Zugänglichkeit zu klären.
Das Gebäude überstand die Zerstörungen der Kristallnacht 1938, weil es inmitten von Häusern nicht-jüdischer Bewohner in der Innenstadt lag. Diese geographische Lage rettete es vor dem Schicksal vieler anderer religiöser Stätten der Zeit.
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