Mysłakowice, Dorf in Niederschlesien, Polen.
Mysłakowice ist ein Dorf in der Woiwodschaft Niederschlesien zwischen Jelenia Góra und Karpacz, das sich entlang der Łomnica in den Westsudeten erstreckt. Die Siedlung verbindet traditionelle Architektur mit ihrer Lage im Berglandschaftsgebiet.
Die Gegend wurde 1831 von König Friedrich Wilhelm III. von Preußen erworben, der den Architekten Karl Friedrich Schinkel mit dem Bau einer neuen Kirche beauftragte. Diese Entwicklung erfolgte Jahre bevor protestantische Flüchtlinge 1838 ihre Siedlung gründeten.
Die Siedlung bewahrt Bautraditionen aus ihrer Gründungszeit, mit Farmhäusern, die von protestantischen Flüchtlingen aus Tirol errichtet wurden und bis heute das Dorfbild prägen.
Das Dorf liegt etwa 7 Kilometer südöstlich von Jelenia Góra und ist über Regionalstraßen mit benachbarten Ortschaften verbunden. Es bietet mehrere Unterkunftsmöglichkeiten für Besucher, die die Gegend erkunden möchten.
Die Kirche des Dorfes wird durch Marmorsäulen aus Pompeji geschmückt, ein Geschenk von Joseph Bonaparte, König von Neapel, an Friedrich Wilhelm III. Dieser ungewöhnliche Kunsttransfer verbindet die kleine schlesische Gemeinde mit der antiken römischen Geschichte.
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