Museum des Warschauer Aufstandes, Historisches Museum im Stadtteil Wola, Warschau, Polen
Das Warsaw Uprising Museum präsentiert Waffen, persönliche Gegenstände, Fotografien und interaktive Installationen über die Ereignisse von 1944 auf mehreren Stockwerken. Die Ausstellung zeigt auch Originaldokumente und eine nachgebaute Druckerei, die während des Kampfes genutzt wurde.
Das Museum wurde 2004 eröffnet, 60 Jahre nach den Kämpfen polnischer Widerstandskämpfer gegen deutsche Streitkräfte im Sommer und Herbst 1944. Die militärische Aktion dauerte 63 Tage und endete mit der Kapitulation der Aufständischen Anfang Oktober.
Die Gedenkwand im Gebäude trägt die Namen zahlreicher gefallener Aufständischer und bildet einen Ort der Erinnerung für Familien und Besucher. Regelmäßig legen Menschen hier Blumen und Kerzen nieder, besonders an Jahrestagen, die mit dem Aufstand verbunden sind.
Das Gebäude ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr geöffnet, donnerstags verlängern sich die Öffnungszeiten bis 20 Uhr. Einige Ausstellungsbereiche im Untergeschoss sind für Rollstuhlfahrer schwer zugänglich, die meisten Hauptgalerien befinden sich jedoch ebenerdig.
Besucher können durch nachgebaute Kanaltunnel gehen, die jene unterirdischen Routen nachbilden, durch die Widerstandskämpfer sich heimlich durch von Deutschen kontrollierte Stadtteile bewegten. Über den Galerien hängt ein originalgetreuer Nachbau eines Liberator-Bombers, der Material für den Aufstand abwarf.
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