Malbork, Mittelalterliche Festungsstadt in Pommern, Polen.
Malbork ist eine Stadt am Ufer der Nogat im Weichsel-Delta im Norden Polens. Die Straßen rund um den Marktplatz zeigen gotische Architektur mit spitzen Giebeln und Bogenportalen, während Reste der Stadtmauer noch sichtbar entlang des Flussufers verlaufen.
Die Siedlung entstand um 1236, als der Orden der Kreuzritter eine Festung am Fluss errichtete, die später zum Hauptsitz des Hochmeisters wurde. Nach mehreren Kriegen fiel die Stadt 1457 an die polnische Krone und wechselte in den folgenden Jahrhunderten mehrmals die Herrschaft.
Der Name stammt vom deutschen Marienburg und erinnert an die Ordensburg der Kreuzritter, die der Stadt über Jahrhunderte ihren Charakter gab. Heute leben Bewohner in renovierten Backsteinbauten nahe dem Fluss und nutzen die alten Gassen für Spaziergänge und Märkte.
Die Altstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden, und viele Sehenswürdigkeiten liegen nahe beieinander rund um den Platz. Der Bahnhof verbindet die Stadt mit Danzig und anderen Zielen im Norden des Landes, sodass Tagesausflüge einfach möglich sind.
Die Ordensanlage am Fluss ist die größte Backsteinburg der Welt und besteht aus drei separaten Teilen, die zu unterschiedlichen Zeiten errichtet wurden. Besucher können heute durch Höfe und Gänge wandern, die einst nur Ritter und Ordensbrüder betraten.
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