Tomaszów Mazowiecki, Industriestadt in Zentralpolen
Tomaszów Mazowiecki erstreckt sich entlang des Flusses Pilica im zentralen Teil Polens und verbindet Wohnviertel mit Industriegebieten. Die Stadt liegt etwa auf halbem Weg zwischen Warschau und Krakau und ist von offenen Feldern und kleineren Waldabschnitten umgeben.
Graf Tomasz Adam Ostrowski gründete die Siedlung 1788 nach der Entdeckung von Eisenerzvorkommen in der Region. Im 19. Jahrhundert wuchs der Ort durch Textilmanufakturen und wurde zu einem Zentrum der Teppichproduktion.
Das Love Polish Jazz Festival findet jeden Herbst statt und verwandelt die Stadt in einen Ort, an dem Musiker aus vielen Ländern zusammenkommen. Konzerte und Workshops füllen mehrere Tage lang öffentliche Plätze und Veranstaltungsorte.
Regelmäßige Zugverbindungen verkehren nach Warschau und Łódź, die Fahrt dauert jeweils etwas mehr als eine Stunde. Straßen und Wege im Zentrum sind meist eben und gut begehbar.
Das Naturschutzgebiet Niebieskie Źródła bewahrt eine Karstquelle mit bläulich schimmerndem Wasser durch gelöste Mineralien. Der Ort liegt einige Kilometer außerhalb und ist bei Spaziergängern und Radfahrern beliebt.
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