Pabianice, Industriestadt in Zentralpolen
Pabianice ist eine Stadt im zentralen Polen am Fluss Dobrzynka mit sieben Wohnvierteln und einer Mischung aus Altbauten und neueren Siedlungen. Straßen führen vom Marktplatz hinaus zu Industriegebieten und Wohngegenden, während Parks entlang des Flussufers angelegt sind.
Die Siedlung erhielt 1297 Stadtrechte von König Władysław I. Łokietek und wuchs im Mittelalter als Handelsort. Während des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die Stadt zu einem Zentrum der Textilindustrie mit zahlreichen Webereien und Spinnereien, die Arbeiter aus der Umgebung anzogen.
Der Name stammt aus dem Slawischen und bezeichnet einen Ort an einem Sandstrand oder an trockenen Böden. In den früheren Textilvierteln finden sich heute Wohnungen und Geschäfte, die an die Fabriken erinnern, in denen früher Leinen und Baumwolle verarbeitet wurden.
Busse und Straßenbahnen fahren regelmäßig nach Łódź und die Autobahn S14 liegt in der Nähe für Fahrten in andere Regionen. Der Stadtkern ist zu Fuß gut zugänglich, mit dem Marktplatz als Ausgangspunkt für Spaziergänge zu Museen und Parks.
Ein neugotisches Fabrikgebäude von Krusche & Ender steht noch immer im Stadtbild und zeigt die Backsteinarchitektur der Industriezeit. Die Schornsteine und hohen Fenster erinnern an die Jahre, in denen Dampfmaschinen die Webstühle antrieben.
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