Radomsko, Industriegemeinde in der Woiwodschaft Lodz, Polen
Radomsko erstreckt sich entlang des Flusses Radomka auf etwa 230 Meter Höhe und verbindet Wohnviertel mit Industriezonen und Grünflächen. Das Zentrum bewahrt eine traditionelle Anordnung um den Hauptplatz mit Geschäften und niedrigen Gebäuden aus verschiedenen Jahrhunderten.
Herzog Leszek II. der Schwarze erteilte dem Ort 1266 die Stadtrechte und begründete damit seine Rolle als regionaler Handelspunkt. Die Jagiellonen gewährten 1427 zusätzliche Handelsprivilegien, die das Wachstum im Mittelalter förderten.
In der Altstadt steht die Kirche des heiligen Lambert aus dem 13. Jahrhundert mit ihrer erhaltenen gotischen Struktur und Holzdecke. Auf dem Marktplatz versammeln sich Bewohner an Markttagen und bei kleinen Veranstaltungen im Freien.
Die Eisenbahnstrecke Warschau-Wien hält hier an und verbindet die Stadt mit größeren Zielen in Polen und dem Ausland. Die Nähe zur Autobahn A1 und zur Nationalstraße 42 erleichtert die Anfahrt mit dem Auto aus verschiedenen Richtungen.
Das Regionalmuseum bewahrt Werkzeuge und Dokumente aus der Zeit der frühen Textilindustrie und zeigt Gegenstände aus dem Alltagsleben vergangener Jahrhunderte. Drei spezialisierte Investitionszonen mit Eisenbahnanschluss ziehen internationale Hersteller an und prägen das heutige Wirtschaftsbild der Gemeinde.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.