Goldberg in Schlesien, Mittelalterliche Bergbaustadt in Niederschlesien, Polen
Złotoryja liegt am rechten Ufer der Kaczawa und wird von Bergen und vulkanischen Formationen umgeben, die die Landschaft Niederschlesiens prägen. Die Stadt erstreckt sich über hügeliges Gelände mit Blick auf die umliegenden Wälder und Wasserläufe.
Die Stadt erhielt 1211 von Herzog Heinrich I. dem Bärtigen die Stadtrechte und war damit die erste offiziell anerkannte Stadt auf polnischem Gebiet. Seitdem wurde die Siedlung durch den Goldabbau geprägt, der über Jahrhunderte die wirtschaftliche Grundlage bildete.
Das Goldmuseum zeigt Bergbauwerkzeuge, Mineralien und Dokumente aus acht Jahrhunderten Goldabbau in der Region. Die Ausstellung erzählt von der Bedeutung des Edelmetalls für die Entwicklung der Stadt.
Der Ort ist über die Autobahn A4 und die Nationalstraße 3 erreichbar, der internationale Flughafen Wrocław liegt etwa 85 Kilometer entfernt. Die zentrale Lage in der Region ermöglicht einfache Verbindungen zu anderen Zielen in Niederschlesien.
Die Flüsse der Region enthalten Goldvorkommen, die Besucher bei organisierten Goldwäsch-Aktivitäten erkunden können. Regelmäßig finden Meisterschaften statt, bei denen Interessierte an Suchveranstaltungen teilnehmen können.
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