Chełmno, Mittelalterliche Hansestadt in der Woiwodschaft Kujawien-Pommern, Polen.
Chełmno ist eine mittelalterliche Stadt in der Woiwodschaft Kujawien-Pommern im Norden Polens, die auf einem Hügel über der Weichsel liegt. Die Altstadt wird von erhaltenen Backsteinmauern umschlossen und enthält einen rechteckigen Marktplatz, von dem aus sich schmale Straßen in alle Richtungen erstrecken.
Der Deutschritterorden gründete die Siedlung im Jahr 1233 und verlieh ihr ein eigenes Stadtrecht, das später auf viele andere Orte in Mittel- und Osteuropa übertragen wurde. Die Stadt trat der Hanse bei und entwickelte sich zu einem wichtigen Handelsknotenpunkt zwischen Ostsee und östlichen Regionen.
Der Name Kulm, früher für diese Stadt verwendet, zeigt die deutsche Vergangenheit, während die spätgotischen Backsteinkirchen mit ihren hohen Gewölben und schmalen Fenstern noch immer das Stadtbild prägen. Besucher können durch enge Gassen zwischen den historischen Häusern spazieren und dabei erkennen, wie stark der Handel das Aussehen der Innenstadt geprägt hat.
Besucher können zu Fuß vom Marktplatz zu den Kirchen und Mauertürmen laufen, wobei die meisten Sehenswürdigkeiten innerhalb von etwa 15 Minuten erreichbar sind. Die gepflasterten Wege in der Altstadt sind eben, aber das Kopfsteinpflaster kann bei Regen rutschig werden.
Die Grudziądz-Pforte an der Nordseite der Stadtmauer bewahrt noch die ursprünglichen Holzbalken und Eisenbeschläge aus dem 14. Jahrhundert, die bei Renovierungsarbeiten freigelegt wurden. Auf einem der Backsteine am Tor ist eine eingekratzte Markierung zu erkennen, die möglicherweise von einem Steinmetz hinterlassen wurde.
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