Sławno, Mittelalterliche Hansestadt in Westpommern, Polen
Sławno ist eine Hansestadt an der Wieprza, die sich an der Eisenbahnstrecke zwischen den großen Hafenstädten Danzig und Stettin befindet. Die Stadt wird durch ihre Kanalverbindungen und ihre Lage im Flusstal geprägt, was ihr Aussehen und ihre Bedeutung als Umschlagplatz bestimmt.
Die Stadt erhielt 1317 die Lübecker Gerechtigkeitsbarkeit und wurde dadurch zum bedeutenden Handelsort in der Pomerania. Diese Anerkennung ermöglichte es ihr, wirtschaftlich zu wachsen und sich in das baltische Handelsnetzwerk einzugliedern.
Die Kirche St. Maria prägt das Bild der Innenstadt mit ihrem gotischen Stil und erinnert an die Bedeutung, die religiöse und handelsgerichtliche Institutionen hier hatten. Die mittelalterliche Stadtanlage mit ihren erhaltenen Toren zeigt, wie die Stadt damals ihre Bewohner schützen wollte und welchen Wert sie als Handelsort besaß.
Die European Route E28 führt direkt durch die Stadt und verbindet sie mit den Hauptverkehrsadern Polens nach Norden und Süden. Besucher können die Stadt leicht erreichen, indem sie den Hauptstraßen folgen oder die Bahnanbindung nutzen.
Von 1190 bis 1238 funktionierte das Territorium als unabhängiges Herzogtum mit eigenständiger Verwaltung und Bestimmungsmöglichkeit. Diesen kurzen Zeitraum der Autonomie gab es später im Gebiet nicht mehr wieder.
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