Nationalpark Polesie, Nationalpark bei Chełm, Polen
Der Polesie Nationalpark ist ein Schutzgebiet in der Woiwodschaft Lublin nahe Chełm, das ausgedehnte Feuchtgebiete und Torfmoore umfasst. Das Gelände erstreckt sich über 97 Quadratkilometer und enthält zahlreiche Karstseen sowie natürliche Waldflächen.
Das Gebiet wurde 1990 zum Nationalpark erklärt um die seltenen Ökosysteme des polnischen Teils von Polesien zu schützen. Die Errichtung des Parks folgte jahrzehntelangen Bestrebungen Naturschützer die einzigartigen Feuchtlebensräume zu bewahren.
Der Name leitet sich von der historischen Region Polesien ab und bedeutet übersetzt Land der Felder. Heute sieht man oft Besucher auf den hölzernen Stegen spazieren und dabei Wasservögel durch Ferngläser beobachten.
Die Parkverwaltung in Urszulin beherbergt ein Museum und ein Bildungszentrum sowie eine Rehabilitationseinrichtung für einheimische Wildtiere. Besucher können sechs ausgeschilderte Wanderwege nutzen um die verschiedenen Lebensräume zu erkunden.
Spezielle Holzstege führen weit ins Sumpfland hinein und ermöglichen Zugang zu Gebieten die sonst im Wasser versunken wären. Diese Konstruktionen erlauben es Spaziergängern trockenen Fußes tief in die Moore vorzudringen.
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