Heiligkreuzgebirge, Gebirgskette in Zentralpolen.
Świętokrzyskie Mountains ist ein Gebirgszug im zentralen Polen, der sich in mehrere separate Ketten gliedert und dessen höchster Punkt Łysica mit 612 Metern ist. Die Landschaft besteht aus sanften Hügeln mit dichtem Wald, steinigen Kämmen und Tälern, durch die Bäche fließen und wo man Spuren alter Erosion sehen kann.
Das Gebirge entstand während der kaledonischen Orogenese in der Silurzeit vor über 400 Millionen Jahren und wurde später durch die herzynische Gebirgsbildung im Oberkarbon erneut geformt. Während der Eiszeiten formten Gletscher die Täler und die oberste Schicht des Gesteins weiter und hinterließen die abgerundeten Gipfel, die man heute sieht.
Der Name bezieht sich auf Reliquien, die im Benediktinerkloster auf der Kuppe von Łysa Góra verwahrt werden und seit Jahrhunderten Wallfahrer anziehen. Pfade führen durch alte Buchenwälder, vorbei an Kapellen und Kreuzen, die von Generationen von Gläubigen errichtet wurden und heute still zwischen den Bäumen stehen.
Ein Netz von markierten Wanderwegen durchzieht die geschützten Waldgebiete, wobei einige Routen sanfte Anstiege und andere steilere Abschnitte mit felsigem Gelände bieten. Der Nationalpark, der 1950 gegründet wurde, schützt die Vegetation und die Tierwelt, weshalb Besucher auf den Wegen bleiben sollten und für wechselndes Wetter gerüstet sein müssen.
In Zachełmie wurden die ältesten Tetrapoden-Fußabdrücke der Welt gefunden, die 395 Millionen Jahre zurückreichen und einen entscheidenden Schritt in der Evolution der Wirbeltiere dokumentieren. Diese versteinerten Spuren zeigen, dass frühe Landwirbeltiere diese Gebiete durchwanderten, lange bevor die heutigen Berge ihre Form annahmen.
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