Zduny, Gemeinde in der Woiwodschaft Großpolen, Polen
Zduny ist eine Kleinstadt in der Woiwodschaft Großpolen im Westen Polens, gelegen in einer flachen, von Feldern geprägten Landschaft. Sie ist Sitz der gleichnamigen Gemeinde und liegt in der Nähe der Stadt Krotoszyn.
Zduny erhielt im Mittelalter Stadtrechte und entwickelte sich als Handwerkerstadt, in der vor allem Töpfer ansässig waren. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Ort von den deutschen Besatzern in Schönwald umbenannt, erhielt aber nach 1945 seinen polnischen Namen zurück.
Zduny hat eine starke handwerkliche Tradition, die auf die Töpfer zurückgeht, nach denen die Stadt benannt ist. Auf dem zentralen Marktplatz finden regelmäßig kleine Märkte statt, die das alltägliche Leben der Einwohner prägen.
Zduny ist per Zug und auf der Straße erreichbar und eignet sich gut als Ausgangspunkt für Ausflüge in die Region Großpolen. Ein Besuch lässt sich gut mit einem Abstecher nach Krotoszyn oder in die umliegenden Dörfer verbinden.
Der Name Zduny leitet sich vom altpolnischen Wort für Ofensetzer oder Töpfer ab, was auf eine Spezialisierung hinweist, die heute kaum noch sichtbar ist. Dieser Beruf war im Mittelalter so prägend für die Siedlung, dass er bis heute im Stadtnamen erhalten geblieben ist.
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