Długołęka, Dorf in Niederschlesien, Polen.
Długołęka ist ein Wohnort im Bezirk Niederschlesien, etwa 13 Kilometer nordöstlich von Breslau gelegen und fungiert als Verwaltungssitz seiner Gemeinde. Der Ort wird von ländlichen Wohngebäuden geprägt und bietet Zugang zu regionalen Verkehrsverbindungen.
Das Dorf entstand im 13. Jahrhundert unter der Dynastie der Piasten und war danach unter böhmischer, preußischer und deutscher Herrschaft. Der Ort erlebte während des Zweiten Weltkriegs bedeutende Veränderungen und kehrte 1945 zur polnischen Verwaltung zurück.
Das Dorf bewahrt traditionelle polnische Architektur mit einfachen Wohnhäusern und Bauernhöfen, die das ländliche Leben prägen. Die Gemeindeverwaltung fungiert als zentraler Treffpunkt für lokale Angelegenheiten und Versammlungen.
Der Ort ist durch Zugverbindungen mit Wrocław, Jelcz-Laskowice und Oleśnica verbunden und ermöglicht tägliche Pendelfahrten zu größeren Städten. Die Zugstation befindet sich in zentraler Lage und dient als wichtiger Verkehrsknotenpunkt für Besucher und Einwohner.
Während des Zweiten Weltkriegs befand sich hier ein Reichsarbeitsdienst-Lager, das die Entwicklung des Ortes stark prägte. Diese Episode hinterließ Spuren in der lokalen Geschichte und Erinnerung der Region.
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