Sędziszów Małopolski, Gemeindezentrum in der Woiwodschaft Karpatenvorland, Polen.
Sędziszów Małopolski ist ein Ort in der Woiwodschaft Podkarpathie, der sich über ein größeres Gebiet erstreckt und fünf Bezirke umfasst. Diese liegen in der Übergangszone zwischen dem Sandomir-Becken und den Foothills von Strzyżów.
Der Ort erhielt 1483 von König Kasimir dem Jagellonen Stadtrechte und entwickelte sich dann als Handelsplatz mit wöchentlichen Märkten. Diese frühe Struktur wurde unter der Herrschaft der Familie Odrowąż ab 1512 verfestigt.
Der Ort liegt in einer Region mit unterschiedlichen Waldtypen, die das Alltagsbild prägen: Kiefernwälder im Norden wechseln mit Buchen- und Tannenwäldern im südlichen Hügelland ab. Diese natürliche Vielfalt hat die Siedlungsweise und die Nutzung des Landes über Generationen geprägt.
Der Ort ist gut mit den wichtigsten Verkehrswegen verbunden und kann vom Norden und Süden leicht erreicht werden. Wer hierher fährt, findet Anschluss zu größeren Städten wie Kraków und hat Zugang zu Grenzregionen.
Im nördlichen Teil liegt das geschützte Landschaftsgebiet Zabłocie mit zwei künstlichen Seen, die an der Tuszymka entstanden sind. Diese Gewässer bei Cierpisz und Ruda sind wichtige Orte für Vogelbeobachtung und erinnern an alte Industrietätigkeit in der Region.
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