Chojna, Gemeinde in Westpommern, Polen
Chojna ist eine Stadt in der Woiwodschaft Westpommern im Nordwesten Polens, die sich an der Grenze zu Deutschland befindet. Das Verwaltungszentrum erstreckt sich über ein Gebiet mit mehreren Dörfern und liegt etwa 52 Kilometer südlich von Stettin.
Die Stadt erhielt nach 1200 die Magdeburger Stadtrechte, was sie zu einem wichtigen Zentrum in der Region machte. Ein bemerkenswertes Erbe dieser Periode ist die Bestattung von Herzog Bogislaw I. von Pommern in der Kirche nach seinem Tod im Jahr 1187.
Die Stadt bewahrt Überreste ihrer mittelalterlichen Vergangenheit, darunter Stadtmauern und Türme, die noch heute das Straßenbild prägen. Diese baulichen Zeugnisse erzählen von einer Zeit, als solche Befestigungen das Leben und die Sicherheit der Bewohner bestimmten.
Die Stadt lässt sich am besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden, da die meisten Sehenswürdigkeiten in fußläufiger Nähe liegen. Die Nähe zu Deutschland und die Regionalverbindungen machen es einfach, von hier aus weitere Gebiete zu besuchen.
Im Stadtgebiet existiert ein Friedhof mit Gräbern, die Inschriften in Hebräisch und Deutsch tragen und von einer Gemeinde erzählen, die hier seit Generationen lebte. Diese Grabstätten stammen überwiegend aus dem 19. Jahrhundert und zeigen die Vielfalt der damaligen Bevölkerung.
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