Chojnice, Regionale Hauptstadt in Pommern, Polen
Chojnice ist eine Siedlung mit Verwaltungsfunktion im Kreis Chojnice in der Woiwodschaft Pommern, umgeben von Kiefernwäldern und mehreren Seen im nördlichen Flachland. Die Straßen verlaufen teils gerade, teils folgen sie älteren Wegen zum Markt im Zentrum.
Die Ritter übernahmen den Ort im frühen 14. Jahrhundert und bauten eine Steinkirche sowie Mauern zur Verteidigung. Spätere Jahrhunderte brachten Wechsel zwischen Herrschaften und größere Schäden während europäischer Kriege.
Der Name stammt vom polnischen Wort für Nadelbaum und weist auf die waldreiche Umgebung hin. Besucher sehen heute Wohnblöcke neben älteren Backsteinhäusern und Kirchtürme über flachen Dächern.
Züge fahren regelmäßig nach Danzig und in andere Landesteile, die Fahrt dauert etwa zwei Stunden. Die Innenstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden, Parkplätze sind meist in Seitenstraßen verfügbar.
Das örtliche Geschichtsmuseum bewahrt Funde aus der Umgebung auf, darunter Werkzeuge und Textilien aus dem Mittelalter. Man findet dort auch Stücke, die Handwerk und Alltagsleben früherer Bewohner zeigen.
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