Piaseczno, Vorstadtgemeinde in der Woiwodschaft Masowien, Polen.
Piaseczno ist eine Stadt etwa 16 Kilometer südlich von Warschau in der Woiwodschaft Masowien in Polen. Die Gemeinde umfasst Wohnviertel mit Grünflächen, Bildungseinrichtungen und Einkaufszentren entlang mehrerer Hauptstraßen.
Die Ortschaft erhielt 1429 das Stadtrecht und lag an der mittelalterlichen Route zwischen Warschau und Czersk. Während des Zweiten Weltkriegs verteidigte hier das polnische 54. Leichte Artillerieregiment seine Stellungen gegen deutsche Truppen im September 1939.
Die Kirche der Heiligen Anna aus dem Mittelalter zieht regelmäßig Gläubige aus der ganzen Gemeinde an und dient als Treffpunkt bei religiösen Festen. Das klassizistische Rathaus am Marktplatz beherbergt heute Veranstaltungen und Verwaltungstreffen der Einwohner.
Regelmäßige Zugverbindungen und überregionale Straßen stellen die Anbindung an Warschau sicher. Viele Bewohner pendeln täglich in die Hauptstadt zur Arbeit oder zum Studium.
Der Name der Stadt leitet sich vermutlich vom polnischen Wort für Sand ab und verweist auf die sandigen Böden der Umgebung. Noch heute prägen Kiefernwälder die Landschaft rund um die Ortschaft.
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