Sapieha-Palast, Rokoko-Palast in Śródmieście, Warschau, Polen
Der Sapieha-Palast ist ein Rokokobau im Warschauer Stadtteil Śródmieście mit einem fünfachsigen Hauptgebäude und zwei seitlichen Flügeln im französischen Stil. Die Struktur verbindet das Haupthaus elegant mit den Straßenfronten durch diese Verbindungsbauten.
Jan Fryderyk Sapieha, Kanzler des Großfürstentums Litauen, beauftragte 1731 den Architekten Johann Sigmund Deybel mit dem Bau dieses Palastes, der bis 1746 fertiggestellt wurde. Später wurde das Gebäude in Militärkasernen umgewandelt und spiegelt damit die politischen Veränderungen des 19. Jahrhunderts wider.
Der Palast ist heute die Heimat einer Umweltschutzschule und wird täglich von Studierenden genutzt, die seine Räume für Unterricht und Forschung nutzen. Der Ort verbindet seine edle Vergangenheit mit modernen Bildungszielen.
Das Gebäude beherbergt heute eine Umweltschutzschule und ist in der Regel nicht für Touristen zugänglich, kann aber von außen bewundert werden. Der Ort liegt zentral im Stadtteil Śródmieście und ist leicht zu erreichen.
Das Gebäude wurde 1944 von deutschen Truppen zerstört und anschließend in den 1950er Jahren von Architektin Maria Zachwatowiczowa mit großer Sorgfalt wieder aufgebaut. Die Wiederherstellung setzte das ursprüngliche Design getreu um und machte den Palast zu einem Beispiel für erfolgreiche Restaurierung nach Kriegszerstörung.
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