Chabówka, Eisenbahndorf in Kleinpolen, Polen
Chabówka ist ein Dorf im südlichen Polen in der Region Kleinpolen, das auf etwa 500 Metern Höhe liegt und von den Gorce-Bergen umgeben ist. Das Dorf entwickelte sich um einen wichtigen Bahnhof, der heute auch ein Eisenbahnmuseum mit historischen Lokomotiven und Eisenbahnwagen beherbergt.
Das Eisenbahnnetz, das Kraków mit Zakopane verbindet, führte zur Entwicklung von Chabówka als wichtigen Verkehrsknotenpunkt im 20. Jahrhundert. Die Bahn prägte die Entwicklung dieses Ortes und machte ihn zu einem wesentlichen Punkt auf der Handelsroute durch die Bergregion.
Die Kirche des Heiligen Bruders Albert, erbaut 1994, zeigt moderne religiöse Architektur und ist der geistige Mittelpunkt der Gemeinde. Sie steht für die religiöse Praxis der Einwohner und wird von ihnen als Versammlungsort genutzt.
Der Ort ist leicht zu Fuß erreichbar und es gibt einen klaren Weg zum Museum neben dem Bahnhof mit guten Orientierungsmöglichkeiten. Der beste Besuchszeitpunkt ist der Frühling bis Herbst, wenn die Bergwege und die Umgebung am besten zugänglich sind.
Einwanderer aus Chabówka gründeten im 19. Jahrhundert ein gleichnamiges Dorf in der Slowakei, das Habovka, und erhielten so die Verbindung zwischen beiden Bergdörfern. Dieser Ursprung bleibt in den Namen und der Geschichte beider Orte lebendig.
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