Olkusz, Mittelalterliche Bergbaustadt in der Woiwodschaft Kleinpolen, Polen.
Olkusz ist eine Stadt im Südwesten Polens, etwa 37 Kilometer nordwestlich von Krakau gelegen, in der Nähe des Flusses Baba. Die bebaute Fläche erstreckt sich über sanfte Hügel und offene Felder, mit Wohnvierteln und Gewerbegebieten entlang der Hauptstraßen.
Die Stadt erhielt 1299 die königlichen Privilegien und entwickelte sich im Mittelalter zu einem Zentrum des Silber- und Bleibergbaus. Im 14. und 15. Jahrhundert wuchs die Siedlung durch den Reichtum aus den Minen und den Handel mit dem nahegelegenen Krakau.
Die Basilika des heiligen Andreas steht im Zentrum der Altstadt und dient als Treffpunkt für Gemeindeversammlungen und religiöse Feiern. In den umliegenden Straßen finden regelmäßig Märkte statt, bei denen regionale Produkte aus der Umgebung verkauft werden.
Straßen aus Krakau und Warschau führen direkt in die Stadt, und mehrere Buslinien verbinden die verschiedenen Viertel miteinander. Die Altstadt lässt sich zu Fuß erkunden, während andere Bereiche mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind.
Unter den Straßen verlaufen alte Stollen aus der Zeit des Bergbaus, die teilweise noch erhalten sind und gelegentlich zugänglich gemacht werden. Diese unterirdischen Gänge erinnern an die jahrhundertelange Tradition der Metallgewinnung in der Region.
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