Sławatycze, Grenzdorf in der Woiwodschaft Lublin, Polen.
Sławatycze ist ein Dorf an der polnisch-belarussischen Grenze in der Woiwodschaft Lublin. Der Ort liegt auf etwa 153 Metern Höhe und dient als Verwaltungszentrum der Gemeinde.
Das Dorf wurde 1942 Schauplatz eines Tragödienortes, als deutsche Truppen etwa 1300 jüdische Bewohner zusammentrieben und töteten. Die Leichen wurden auf dem örtlichen Friedhof in einem Massengrab beigesetzt.
Die beiden orthodoxen und katholischen Kirchen zeigen die religiöse Vielfalt der östlichen Grenzregion. Besucher sehen hier die architektonische Verbindung zweier christlicher Traditionen, die lange Zeit nebeneinander bestanden.
Der Grenzübergang ist der Hauptverkehrspunkt für Fahrzeuge zwischen Polen und Weißrussland und bearbeitet täglich Tausende von Fahrzeugen. Besucher sollten mit möglichen Wartezeiten beim Durchfahren rechnen und sich auf die örtlichen Verkehrsbedingungen vorbereiten.
Das Dorf liegt an der Kreuzung dreier unterschiedlicher Kulturbereiche: des polnischen, des belarussischen und des historischen Brest Litowsk. Diese geografische Besonderheit machte es über Jahrhunderte zu einem Ort, an dem verschiedene Einflüsse aufeinandertrafen.
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