Wołów, Verwaltungszentrum in Niederschlesien, Polen
Wołów ist ein Ort in der Woiwodschaft Niederschlesien, der sich über sanfte Hügel und Ebenen erstreckt, umgeben von Wald und Feldern. Die Stadt selbst besteht aus einem Stadtzentrum mit älteren Gebäuden und mehreren Wohnvierteln, die sich in alle Richtungen ausbreiten.
Die Siedlung wurde 1157 vom Herzog Władysław II. gegründet, der eine Burg aus Holz errichtete, und erhielt 1285 Magdeburger Stadtrechte. Diese Privilegien ermöglichten den Aufstieg des Ortes zu einem wichtigen Handelszentrum der Region.
Der Ort trägt deutsche und polnische Wurzeln in seinen Straßen, da sich die Bevölkerung über Jahrhunderte hinweg austauschte. Die Architektur und das tägliche Leben zeigen diese gemischte Vergangenheit noch heute.
Der Ort ist per Bus und Zug mit der nahegelegenen Stadt Wrocław verbunden, was einfache Tagesausflüge ermöglicht. Für die Erkundung vor Ort sind flache Gelände und gute Fußwege vorhanden, sodass man die Stadt bequem zu Fuß gehen kann.
Im Jahr 1962 fand in diesem Ort einer der größten Banküberfälle Polens statt, der bis heute in nationalen Kriminalgeschichten bekannt ist. Das Ereignis prägte den Ruf des Ortes und wird von Einheimischen noch immer als bemerkenswerte Episode seiner Vergangenheit erinnert.
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