Aula Leopoldina, Barockes Auditorium an der Universität Breslau, Polen.
Die Aula Leopoldina ist ein barocker Versammlungssaal der Universität Breslau mit aufwendigen Verzierungen an allen Wänden und der Decke. Der Raum wird durch ornamentale Stuckarbeiten, Holzschnitzereien und großformatige Fresken geprägt, die ihn von Grund bis zur Decke ausstatten.
Der Saal wurde zwischen 1728 und 1732 von dem italienischen Architekten Christophorus Tausch als feierliches Versammlungsgebäude der Universität errichtet. Die Fertigstellung fiel in eine Zeit der kulturellen und akademischen Blüte der Breslauer Universität unter österreichischer Herrschaft.
Der Name ehrt Kaiser Leopold I., dessen Herrschaft die Gründung dieser Universitätshalle ermöglichte. Besucher sehen sein Porträt im Zentrum des Raumes von allegorischen Figuren umgeben, die seine Herrschaft symbolisieren.
Der Saal ist täglich außer mittwochs für Besucher zugänglich und bietet Audioführungen in mehreren Sprachen an. Es ist ratsam, bequeme Schuhe zu tragen, da man beim Erkunden des Raumes viel Zeit stehend verbringt.
Die Deckengemälde stellen wissenschaftliche Disziplinen durch allegorische Frauenfiguren dar, während die Fensteraussparungen Porträts von Gelehrten aus verschiedenen Epochen zeigen. Diese Kombination aus abstrakten Konzepten und realen Personen macht die visuelle Erzählung der Gelehrsamkeit besonders einprägsam.
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