Polnische Nationalbibliothek, Forschungsbibliothek in Warschau, Polen.
Die Nationalbibliotek Polens ist eine Forschungsbibliothek in Warschau mit einer umfangreichen Sammlung von etwa 9,7 Millionen Gegenständen, darunter Manuskripte, Bücher, Zeitschriften und digitale Publikationen aus dem ganzen Land. Das Gebäude beherbergt auch spezialisierte Lesesäle und Ausstellungsbereiche für die Öffentlichkeit.
Die Institution wurde 1747 als Załuski-Bibliothek gegründet und 1928 zur Nationalbibliothek umgewandelt. Sie erlitt während des Zweiten Weltkriegs erhebliche Verluste, wurde aber anschließend wiederaufgebaut und erweitert.
Die Bibliothek bewahrt das polnische Schrifttum durch ein Pflichtexemplar-System, das die Abgabe jedes im Land veröffentlichten Buches verlangt. Besucher sehen hier, wie das kulturelle Erbe einer Nation zusammengetragen und für kommende Generationen gesichert wird.
Das Gebäude befindet sich in der Al. Niepodległości 213 in Warschau und ist Montag bis Samstag von 8:30 bis 20:30 Uhr geöffnet, wobei eine Registrierung erforderlich ist. Besucher sollten im Voraus prüfen, welche Bereiche öffentlich zugänglich sind, da einige Sammlungen beschränkten Zugang haben.
Die Sammlung umfasst das Codex Suprasliensis, ein Manuskript, das seit 2007 im UNESCO-Programm "Memory of the World" registriert ist. Dieses mittelalterliche Dokument ist ein seltenes Zeugnis der frühen slawischen Schriftkultur.
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