Naumburg am Queis, Historische Gemeinde in Niederschlesien, Polen
Nowogrodziec liegt am östlichen Ufer der Kwisa auf hügeligem Gelände in etwa 180 Metern Höhe. Die Stadt bewahrt eine traditionelle Siedlungsstruktur mit mittelalterlichen Grundzügen und ist heute ein Verwaltungszentrum der Region.
Der Ort wurde 1233 von Herzog Heinrich I. dem Bärtigen gegründet und erhielt damals das Magdeburger Stadtrecht. Die Erhebung zum rechtlich privilegierten Ort ermöglichte die geplante Ansiedlung von elf Dörfern in der umliegenden Region.
Die Stadt bewahrt ihre mittelalterliche Grundstruktur mit einem zentralen Marktplatz, der von der barocken Kirche der Heiligen Peter und Paul geprägt wird. Der Platz bleibt Zentrum des öffentlichen Lebens und zeigt, wie die Stadt über Jahrhunderte hinweg organisiert war.
Der Ort liegt etwa 15 Kilometer südwestlich von Bolesławiec und etwa 116 Kilometer westlich von Wrocław, gut erreichbar durch regionale Verkehrswege. Als kleinere Stadt bietet er Übernachtung und Verpflegung, wobei die Infrastruktur eher grundlegend und gemütlich ausfällt.
Ein aus dem Jahr 1725 erhaltener deutsch-polnischer Grenzstein von König August II. dem Starken erinnert an die einstige Bedeutung der Via Regia. Dieser Meilenstein dokumentiert eine wichtige Handelsroute, die seit Jahrhunderten durch die Region führte.
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