Pszów, Stadt in Polen
Pszów ist eine kleine Stadt in der Woiwodschaft Schlesien im Südosten Polens, gelegen auf dem höchsten Teil des Rybnitski-Plateaus. Das Straßenbild zeigt praktische Architektur mit alten Wohnhäusern aus der Bergbauzeit, eine Basilika auf dem Hauptplatz, ein Rathaus aus dem Jahr 1910 und Denkmäler, die an die Bergbautätigkeit erinnern.
Pszów wurde 1265 erstmals erwähnt und erhielt damals deutsche Stadtrechte. Im 19. Jahrhundert führte der Bau der Straße nach Racibórz 1830 und die Eröffnung der Anna-Kohlenmine 1843 zu rasantem Wachstum und machten die Stadt zur Bergbausiedlung.
Der Name Pszów stammt aus alten slawischen Wurzeln und die Stadt ist eng mit ihrer Bergbauvergangenheit verbunden. Die Bewohner treffen sich regelmäßig in der Nähe des Basilika-Platzes und bei lokalen Festen, wo traditionelle Musik und alte Geschichten das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken.
Pszów liegt auf einer Höhe von etwa 311 Metern und ist leicht mit Auto oder Zug von nahe gelegenen Städten wie Rybnik erreichbar. Die Stadt hat einen einfachen Straßenplan mit dem Basilika-Platz als zentralem Treffpunkt und mehreren Parks an Orten ehemaliger Bergbaugelände.
In der Basilika wird eine religiöse Ikone verehrt, die als die Lächelnde Madonna bekannt ist und 1722 von Pilgern mitgebracht wurde. Die Bewohner berichten von vielen Menschen, die hierhergekommen sind, um Heilung zu suchen, was der Stadt einen besonderen spirituellen Ruf gab.
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