Borne Sulinowo, Militäranlage in Westpommern, Polen
Borne Sulinowo ist eine Stadt am südlichen Ufer des Pile-Sees im Nordwesten Polens, umgeben von ausgedehnten Waldgebieten und mehreren kleineren Seen. Die Siedlung besteht hauptsächlich aus mehrstöckigen Wohnblöcken und weitläufigen Militäranlagen, die sich über ein großes Areal erstrecken.
Die deutschen Streitkräfte errichteten hier zwischen 1933 und 1938 eine große militärische Basis als Übungsgelände. Nach dem Zweiten Weltkrieg nutzte die sowjetische Armee die Anlagen bis Oktober 1992 als geschlossene Garnison mit rund 25.000 Soldaten.
Das Internationale Militärfahrzeugtreffen findet jeden August statt und zeigt eine Ausstellung militärischer Ausrüstung aus verschiedenen Epochen der Stadtgeschichte.
Regionale Busverbindungen verbinden die Stadt mit größeren Orten in der Woiwodschaft Westpommern, wobei die Fahrpläne je nach Wochentag variieren. Vor Ort gibt es mehrere Übernachtungsmöglichkeiten und Gaststätten entlang der Hauptstraße.
Die Ortschaft fehlte ein halbes Jahrhundert lang auf polnischen Karten, da sie während der sowjetischen Besatzung als Sperrgebiet galt. Erst nach dem Abzug der Truppen im Jahr 1992 wurde sie für die polnische Zivilbevölkerung zugänglich.
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