Pilzno, Gemeinde in der Woiwodschaft Karpatenvorland, Polen.
Pilzno ist eine Stadt in der Karpatenvorland-Woiwodschaft, die sich an einem Verkehrsknotenpunkt an der Kreuzung zweier wichtiger Nationalstraßen befindet. Die Siedlung erstreckt sich entlang des Flusses Wisłoka und bildet mit ihrem mittelalterlichen Marktplatz und der gotischen Kirche das Zentrum der Region.
Im Jahr 1354 verlieh König Kasimir III. der Große der Stadt Magdeburger Rechte, wodurch Pilzno zum königlichen Zentrum in der Woiwodschaft Sandomierz wurde. Diese Charta markierte den Beginn seiner Entwicklung als wichtiges Verwaltungs- und Handelszentrum in der Region.
Die gotische Kirche des Heiligen Johannes des Täufers prägt das Erscheinungsbild des Marktplatzes und zeigt die religiöse Bedeutung des Ortes über Jahrhunderte hinweg. In ihrem Inneren findet sich ein Gemälde der Mutter der Tröstung, das bis heute ein Ort der Andacht für Besucher und Einwohner ist.
Der Ort liegt an der Kreuzung der Bundesstraßen 73 und 94, wodurch er leicht von größeren Städten in der Region erreichbar ist. Besucher finden hier einen überschaubaren Ort mit klarer Struktur um den historischen Marktplatz herum.
Benediktinermönche aus dem Kloster Tyniec ließen sich bereits in der frühen Herrschaft Kazimierz' III. in Pilzno nieder und hinterließen Spuren ihrer geistlichen Präsenz. Eine päpstliche Dokumentation aus dem frühen 12. Jahrhundert belegt diese frühe monastische Gemeinschaft an diesem Ort.
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