Jurgów, Bergdorf in der Woiwodschaft Kleinpolen, Polen
Jurgów ist ein Dorf in der Region Spisz im südlichen Polen, das im Tal des Flusses Białka liegt, nahe der slowakischen Grenze. Wälder und Weiden umgeben den Ort auf allen Seiten und formen die typische Landschaft dieses Teils der Karpaten.
Das Dorf wurde 1546 nach dem Walachenrecht gegründet und gehörte ursprünglich zur Herrschaft der Burg Niedzica. Es lag damals im Königreich Ungarn und stand unter der Kontrolle des polnischen Magnaten Olbracht Łaski.
Die hölzerne St.-Sebastian-Kirche im Dorf zeigt innen geschnitzte Engel und Heiligenfiguren im Rokoko-Stil. Wer das Innere besucht, sieht, wie tief die religiöse Überlieferung das Leben dieser Gemeinschaft geprägt hat.
Im Dorf gibt es mehrere Pensionen und Restaurants, die regionale Gerichte anbieten. Ein eigenes Auto erleichtert die Erkundung der Umgebung und den Zugang zu den Wanderwegen in den umliegenden Bergen erheblich.
Im Dorf arbeitet noch eine wassergetriebene Sägemühle nach alter Handwerkstradition. Auf der Lichtung Podokólne stehen alte Hirtenunterkünfte, die früher als Schutz für das Vieh dienten und heute noch zu sehen sind.
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