Kloster Grüssau, Zisterzienserabtei in Krzeszow, Polen.
Krzeszów Abbey ist ein Zisterzienserkloster in Südwestpolen mit einer Barockkirche, die zwei Türme mit Segeldächern und eine Zentralkuppel besitzt. Das Gebäude zeigt fünf Kapellenbuchten entlang des kreuzförmigen Kirchenschiffs.
Benediktinermönche ließen sich dort 1242 nieder, bevor Herzog Bolko I. das Land 1292 kaufte und es der Zisterzienserordnung gab. Das Kloster wuchs danach zu einer wichtigen religiösen Einrichtung heran.
Die Innenausstattung zeigt Gewölbemalereien von Georg Wilhelm Neunhertz und Skulpturen von Ferdinand Maximilian Brokoff mit religiösen Motiven. Diese Kunstwerke prägen das Erscheinungsbild des Innenraums bis heute.
Das Klostergelände verfügt über ein 1734 erbautes Gästehaus für Besucher, die die religiösen und architektonischen Schätze erkunden möchten. Am besten plant man Zeit ein, um sowohl die Kirche als auch die Klosterbauten zu besichtigen.
Der Hauptaltar beherbergt ein Marienikon aus dem 13. Jahrhundert, das als das älteste in Polen gilt und zu den ältesten fünf in ganz Europa gehört. Besucher können dieses außergewöhnlich alte Kunstwerk während ihres Besuchs direkt sehen.
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