Ludźmierz, Religiöses Heiligtum in Kleinpolen, Polen
Ludźmierz ist ein Dorf in der Nähe des Tatra-Gebirges, das sich hauptsächlich um ein Marienheiligtum herum entwickelt hat. Die Basilika mit ihrer historischen Architektur prägt das Ortsbild, während Pilgerunterkünfte und gepflegte Gärten rund um die Kirche zu finden sind.
Die erste Kirche des Ortes wurde 1234 gegründet und stand mehrere Jahrhunderte lang unter der Verwaltung von Zisterziensermönchen. Nach 1824 übernahm die Diözese die Verantwortung und entwickelte den Ort zu einem wichtigen Wallfahrtsziel der Region.
Das Heiligtum ist ein Ort des Gebets und der Andacht, an dem sich jeden Tag Gläubige aus der Region versammeln. Die Feierlichkeiten und Prozessionen folgen dem kirchlichen Jahreskalender und prägen das Zusammenleben in dem Dorf.
Das Gelände ist zu Fuß leicht zu erkunden und bietet ausgewiesene Wege zwischen den verschiedenen Gebäuden und Gärten. Es gibt Unterkünfte vor Ort für Pilger und tägliche Gottesdienste, zu denen Besucher willkommen sind.
Der Papst Johannes Paul II. besuchte 1997 das Heiligtum und betete im Rosenkranz-Garten, ein Ereignis das heute noch in Erinnerung bleibt. Der Garten selbst ist ein ruhiger Ort, an dem viele Besucher innehalten, um der historischen Bedeutung Rechnung zu tragen.
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