Rapa, Dorf in der Woiwodschaft Ermland-Masuren, Polen.
Rapa ist ein kleines Dorf in der Wärmisch-Masurischen Region unweit der Grenze zu Russland. Der Ort liegt inmitten von Wäldern und Feldern und wird geprägt durch alte Gebäude, die von seiner wohlhabenden Vergangenheit zeugen.
Ein preußischer Kaufmann ließ hier 1750 einen Palast errichten, den die Familie Fahrenheid knapp 50 Jahre später übernahm und zum Adelssitz machte. Nach Verlust und Austausch der Besitzer verlor der Ort seinen früheren Glanz.
Das Dorf zeigt die Spuren einer preußischen Adelsfamilie, die hier für Jahrhunderte lebte und das Landschaftsbild prägte. Die Fahrenheid-Familie hinterließ deutliche Zeichen ihrer Präsenz in der lokalen Architektur und Geschichte.
Der Ort ist ohne eigenes Auto oder Taxi schwer zu erreichen, da es keine regelmäßigen Busverbindungen gibt. Es ist sinnvoll, sich vorab informieren zu welcher Jahreszeit die Straßen am besten befahrbar sind und Pausen im nächsten größeren Ort einzuplanen.
Im Dorf steht ein Pyramidengrab aus dem frühen 19. Jahrhundert, das nach ägyptischen Bauprinzipien entworfen wurde und die Gräber mehrerer Familienmitglieder beherbergt. Diese ungewöhnliche Grabstätte ist ein faszinierendes Beispiel dafür, wie europäische Adelsfamilien exotische Architekturstile aufgriffen.
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