Rogalin, Dorf bei Poznań, Polen
Rogalin ist ein Dorf in der Nähe von Poznań mit einem zweistöckigen Barockpalast, der von symmetrischen Flügeln flankiert wird, die durch gekrümmte Galerien verbunden sind und einen Hof bilden. Das Schloss liegt in einem englischen Landschaftspark, der sich über das Gelände erstreckt und alte Eichenbäume beherbergt.
Die Familie Raczyński errichtete im 18. Jahrhundert den Pałast Rogalin, der zum Zentrum des polnischen Adelslebens wurde. Das Anwesen entwickelte sich danach zu einem bedeutenden kulturellen Treffpunkt der Aristokratie.
Das Gemäldemuseum zeigt Werke von polnischen und europäischen Künstlern aus dem 19. und 20. Jahrhundert, darunter ein großformatiges Gemälde von Jan Matejko mit Jeanne d'Arc. Besucher können sich Zeit nehmen, um diese Kunstsammlung in den Sälen des Schlosses zu entdecken.
Man erreicht Rogalin mit dem Bus von Poznań aus, wobei Samstags Direktverbindungen verfügbar sind oder man unter der Woche mit der Bahn nach Mosina fahren und dann den Bus 699 nehmen kann. Besucher sollten ausreichend Zeit einplanen, um den Palast und den Park zu erkunden.
Im englischen Park stehen drei geschützte alte Eichen, die die Namen Lech, Czech und Rus tragen und die Gründernationen Polens, der Tschechischen Republik und Russlands symbolisieren. Diese Bäume sind ein seltenes Beispiel für die symbolische Bepflanzung, die die historischen Verbindungen zwischen diesen Nationen ausdrückt.
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