Rominter Heide, Heiliger Hain im Rayon Osjorsk, Russland
Der Romincka-Wald ist ein großflächiges Waldgebiet, das sich über ein ausgedehntes Areal mit dichtem Baumbestand erstreckt und durch nasse Böden geprägt ist. Die Landschaft wird durch verschiedene Pflanzenarten charakterisiert, die sich an die feuchten Bedingungen angepasst haben.
In den 1930er Jahren führten sowjetische Wissenschaftler Pflanzungsexperimente mit Zypressen durch, um ihre Anpassungsfähigkeit an das russische Klima zu testen. Diese forstwirtschaftlichen Versuche hinterließen Spuren in der Zusammensetzung des Waldes, die bis heute sichtbar sind.
Der Wald war für die Bewohner der Region ein wichtiger Ort zum Sammeln von Pilzen und Beeren, was bis heute Teil der lokalen Traditionen bleibt. Diese Praktiken verbinden die Menschen mit den Jahreszeiten und dem natürlichen Rhythmus des Waldes.
Der Zugang zu bestimmten Waldbereichen erfordert eine Genehmigung der Naturschutzinstitutionen, und das Betreten ist auf markierte Wege beschränkt. Es wird empfohlen, sich vorab über Zugangsbestimmungen zu erkundigen und nur auf vorgegebenen Routen zu bleiben.
Das Waldgebiet enthält eine Gruppe von Zypressen, die direkt im Wasser stehen und bei ruhigen Bedingungen klare Spiegelungen in der Wasseroberfläche erzeugen. Diese ungewöhnliche Ansicht ist typisch für die Experimentalplantagen, die das Waldlandschap prägen.
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