Gmina Komańcza, Ländlicher Verwaltungsbezirk im Landkreis Sanok, Polen.
Gmina Komańcza ist eine ländliche Verwaltungseinheit im Kreis Sanok in Südostpolen mit einer Fläche von etwa 450 Quadratkilometern. Das Gebiet umfasst mehrere Dörfer und teile des Landschaftsschutzgebietes Cisna-Wetlina, während es an die Slowakei grenzt.
Die Gemeinde wurde 1998 während umfassender Verwaltungsreformen in Polen neu organisiert, um die Territorialstrukturen im ganzen Land zu reorganisieren. Diese Veränderung formte die heutige administrative Struktur des Gebietes.
Die Gemeinde beherbergt mehrere Dörfer, in denen polnische, Pogorzan- und Lemko-Gemeinschaften ihre Traditionen durch lokale Feste und Veranstaltungen lebendig halten. Diese kulturellen Praktiken prägen das Erscheinungsbild und den Rhythmus des täglichen Lebens in der Region.
Das Gelände erstreckt sich über bergiges und hügeliges Terrain mit Waldbeständen und Wiesenlandschaften, was für Wandern und Erkundung geeignet ist. Besucher sollten mit wechselhaftem Wetter und einem Auto rechnen, um zwischen den verstreuten Dörfern zu reisen.
Das Gebiet beherbergt die Duszatyn-Seen, die 1907 durch einen Bergsturz vom Berg Chryszczata entstanden sind und natürliche Dämme im Bach Olchowaty schufen. Diese ungewöhnliche Formation macht die Region zu einem Ort natürlicher geologischer Besonderheiten.
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