Parczew, Verwaltungszentrum im östlichen Polen.
Parczew ist ein Verwaltungszentrum in Ostpolen mit einer neugotischen Basilika, die zwischen 1905 und 1913 erbaut wurde. Die Stadt verfügt über einen Bahnhof an der Linie Lublin-Łuków und liegt in einer Region, die durch ihre mittelalterliche Gründung geprägt ist.
König Władysław II. Jagiełło verlieh der Stadt 1401 Stadtrechte und machte sie zu einem strategischen Ort zwischen Kraków und Vilnius. Nach der Union von Horodło 1413 wurde sie zum Sitz von polnisch-litauischen Beratungen.
Die neugotische Basilika Johannes des Täufers prägt das religiöse Leben seit Anfang des 20. Jahrhunderts. Der Kirche kommt eine zentrale Rolle im alltäglichen Leben der Bewohner zu und prägt das Straßenbild der Stadt.
Der Bahnhof bietet Zugverbindungen zu größeren Städten in der Region und ist gut vom Stadtzentrum erreichbar. Es ist ratsam, vor Besuchen größerer Einrichtungen vorher deren Öffnungszeiten zu überprüfen.
Die Stadt diente nach der Union von Horodło 1413 als Austragungsort für wichtige Verhandlungen zwischen polnischen und litauischen Führungspersonen. Diese politische Rolle machte sie zu einem wichtigen Treffpunkt für die regionalen Machthaber jener Zeit.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.