Murzasichle, Bergdorf im Landkreis Tatra, Polen.
Murzasichle ist ein Bergdorf in der Region Tatra in Südpolen, das sich über etwa zwei Kilometer entlang einer Hauptstraße erstreckt. Die Häuser liegen zwischen 820 und 950 Metern Höhe und das Dorf bietet im Winter mehrere Skipisten mit Schneekanonen.
Das Dorf entstand im 17. Jahrhundert aus zwei separaten Gemeinden, die Mur und Zasichle genannt wurden. Viele heutige Bewohner stammen von dort und tragen Namen wie Lukaszczyk, die bis heute die lokale Bevölkerung prägen.
Die hölzerne Kirche entstand nach dem Zweiten Weltkrieg, als Einheimische sie ohne behördliche Genehmigung errichteten. Sie zeigt, wie die Bewohner ihre Traditionen und ihren Glauben durch eigene Hände ausdrückten.
Das Dorf liegt etwa sieben Kilometer von Zakopane entfernt und ist gut erreichbar für Besucher, die Wintersport oder Bergwanderungen suchen. In der Saison kann es dort windig und kalt werden, daher sollte man wettergerechte Kleidung mitbringen.
Das Dorf liegt in der Zone des Halny, eines Föhn-ähnlichen Bergwinds, der plötzliche Temperatursprünge bringt und das Wetter das ganze Jahr über prägt. Diese schnellen Wechsel machen das lokale Klima unvorhersehbar und beeinflussen das Leben der Bewohner stark.
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