Altstadtmarktplatz Warschau, Mittelalterlicher Platz in der Altstadt, Polen.
Der Altstadtmarkt in Warschau ist ein mittelalterlicher Platz im historischen Kern der polnischen Hauptstadt und bildet das Herz der rekonstruierten Altstadt. Die vier Seiten des Platzes tragen Namen nach Parlamentariern des 18. Jahrhunderts, und die umlaufende Bebauung zeigt ein Zusammenspiel aus Renaissance- und Barockformen.
Der Platz entstand Ende des 13. Jahrhunderts als Treffpunkt für Händler und beherbergte bis 1817 ein Rathaus. Nach der völligen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg erfolgte ab 1945 der Wiederaufbau auf Basis alter Dokumente und Gemälde.
Die Bronzestatue der Warschauer Meerjungfrau aus dem Jahr 1855 steht im Zentrum und verkörpert die stadtbekannte Legende einer Fischfrau, die einst die Fischer beschützte. Rund um den Platz ziehen Straßenmusiker und Künstler mit ihren Darbietungen Einheimische und Besucher an.
Das Warschauer Historische Museum im Gebäude Nummer 42 auf der Dekert-Seite zeigt mehr als dreihunderttausend Objekte in 21 Sälen. Der Platz selbst ist frei zugänglich und lässt sich am besten zu Fuß erkunden, da die Fußgängerzone keine Fahrzeuge zulässt.
Jedes Gebäude rund um den Platz basiert auf genauen architektonischen Rekonstruktionen nach detaillierten Fotografien und Gemälden aus dem 17. Jahrhundert. Diese Arbeiten entstanden in jahrelanger Forschung und machten die Altstadt zum ersten modernen Wiederaufbauprojekt, das in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen wurde.
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