Nożyk-Synagoge, Orthodoxe Synagoge in Śródmieście, Warschau, Polen.
Die Nożyk-Synagoge ist ein Gebetshaus im Stil der Neoromantik mit byzantinischen Elementen, das sich durch eine markante Kuppel und zwei Türme auszeichnet. Das Gebäude hat eine Kapazität von etwa 600 Plätzen und wird für Gottesdienste der orthodox-jüdischen Gemeinde genutzt.
Sie entstand zwischen 1898 und 1902 und überlebte als einzige der über 400 Synagogen Warschaus den Holocaust. Das Gebäude wurde nach dem Krieg wiederaufgebaut und zurück zu seinem ursprünglichen Zweck umgewandelt.
Die Synagoge bleibt ein Ort aktiven jüdischen Lebens mit regelmäßigen Gebeten und Feierlichkeiten, die in Warschaus Zentrum gepflegt werden. Sie ist ein Treffpunkt für die Gemeinde und wird heute wieder für ihre ursprüngliche Bestimmung genutzt.
Das Gelände ist über die Straße leicht erreichbar und der Innenraum ist so gestaltet, dass sowohl reguläre Besucher als auch Touristen einen Eindruck vom traditionellen Gebetsraum bekommen können. Es werden Führungen angeboten, um mehr über die Architektur und Geschichte zu erfahren.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Gebäude zweckentfremdet und als Pferdelstall genutzt, doch diese Zeit hinterließ weniger Schäden als man vermuten könnte. Die Struktur erwies sich robust genug, um eine Umgestaltung zur vollständigen Wiederherstellung zu ermöglichen.
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