Saybuscher Beskiden, Gebirgskette im Süden Polens.
Die Żywiec-Beskiden sind ein Gebirgszug in den westlichen Äußeren Karpaten an der Grenze zwischen Polen und der Slowakei. Die Kette verläuft in nordwestlicher Richtung und umfasst mehrere hohe Gipfel, darunter Babia Góra mit 1725 Metern und Pilsko mit 1557 Metern Höhe.
Der Gebirgszug bildete eine natürliche Grenze zwischen dem Königreich Ungarn und dem Königreich Polen, wobei urkundliche Erwähnungen bis ins Jahr 1269 zurückreichen. Die bergigen Hänge dienten jahrhundertelang als Weidegebiet für Hirten, die beide Königreiche durchquerten und Handelswege zwischen den Tälern pflegten.
Die Einheimischen nennen Babia Góra oft „Diablak
Markierte Wanderwege führen von mehreren Ausgangspunkten zu den Gipfeln, wobei die Anstiege je nach Route zwischen drei und fünf Stunden dauern können. Die Wetterbedingungen ändern sich in großer Höhe schnell, daher ist es ratsam, warme Kleidung und Regenschutz auch im Sommer mitzubringen.
Babia Góra trägt bis Ende Mai Schnee auf dem Gipfel, wodurch extreme Wettermuster entstehen, die im Sommer heftige Stürme und im Winter intensive Schneestürme erzeugen. Meteorologen vergleichen das örtliche Mikroklima manchmal mit alpinen Bedingungen, die sonst mehrere hundert Kilometer weiter westlich auftreten.
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