Johannes-Kathedrale, Griechisch-katholische Kathedrale in Przemyśl, Polen.
Die Kathedrale St. Johannes der Täufer ist ein Backsteinbau aus dem späten 17. Jahrhundert in Przemyśl. Das Gebäude zeigt die architektonischen Merkmale dieser Epoché mit seinen charakteristischen Formen und Strukturen.
Das Gebäude entstand vor 1700 als Jesuitenkirche unter dem Namen St. Ignatius. Nach 1773 übernahmen österreichische Behörden die Kontrolle über Przemyśl und brachten Veränderungen mit sich.
Das Gotteshaus verbindet östliche und westliche christliche Traditionen in seinen Räumen. Die Gemeinde nutzt hier den byzantinischen Ritus und pflegt ihre Verbindung zur ukrainischen Kirche.
Der Zugang erfolgt über die Ulica Katedralna mit regelmässigen Gottesdiensten im byzantinischen Ritus. Besucher sollten sich auf die typischen Verhältnisse einer aktiven Kirche einstellen mit Besuchszeiten, die an die Liturgie gebunden sind.
Im Jahr 1991 wurde das Gebäude der griechisch-katholischen Gemeinde übergeben, was zu Protesten führte. Polnische nationalistische Gruppen blockierten zeitweise das Gelände, bevor der Übergang letztlich vollzogen wurde.
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