Rzepiska, Bergdorf im Landkreis Tatra, Polen.
Rzepiska ist ein Bergdorf in der Gemeinde Bukowina Tatrzańska im Süden Polens, nahe der slowakischen Grenze und auf etwa 800 Metern Höhe gelegen. Die Bebauung ist locker verteilt und besteht aus Holzhäusern, kleinen Kapellen und Bauernhöfen, eingebettet in bewaldete Hänge.
Das Dorf geht auf die Besiedlung der historischen Zipser Region zurück, einem Gebiet, das jahrhundertelang zu den Ländern der böhmischen Krone gehörte und später zwischen Polen und der Slowakei aufgeteilt wurde. Diese Geschichte der Grenzlage prägte die lokale Sprache, Architektur und die Alltagskultur der Dorfbewohner über Generationen hinweg.
Rzepiska liegt in der historischen Zipser Region, einem Gebiet, das Polen und die Slowakei verbindet und eine eigene Volkskultur hervorgebracht hat. Holzhäuser mit verzierten Fassaden und kleine Wegkapellen sind im ganzen Dorf zu sehen.
Das Dorf eignet sich gut als Ausgangspunkt für Wanderungen in die umliegenden Wälder und Berge, besonders auf Wegen, die in Richtung slowakischer Grenze führen. Im Winter bieten die nahe gelegenen Hänge Möglichkeiten für Skitouren, und größere Orte wie Zakopane sind mit dem Auto gut erreichbar.
Die Kirche Unserer Lieben Frau von der Immerwährenden Hilfe im Dorf wurde von der Gemeinschaft selbst errichtet und ist bis heute Mittelpunkt der religiösen Feste im Jahreslauf. Wer das Dorf zu einem dieser Anlässe besucht, erlebt eine Feier, die sich über viele Generationen kaum verändert hat.
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