Kienesa we Wrocławiu, Historische Synagogenstätte im Zentrum von Wrocław, Polen
Kienesa we Wrocławiu war eine Synagoge im Zentrum der Stadt, die 1865 erbaut wurde und sich durch vier Türme und eine 70 Meter hohe Kuppel auszeichnete. Die Architektur war beeindruckend und vergleichbar mit großen Gebäuden der damaligen Zeit.
Die Synagoge wurde 1865 als Ausdruck des wachsenden Wohlstands und der Integration der jüdischen Gemeinde in Wrocław erbaut. Sie wurde 1938 zerstört und markiert somit einen Wendepunkt in der Geschichte der Stadt und ihrer jüdischen Einwohner.
Das Gebäude war das geistige Zentrum der liberalen jüdischen Gemeinde Wrocławs, wo Gläubige aus verschiedenen sozialen Schichten zusammenkamen. Besucher können heute an der Stelle die Geschichte dieser lebendigen religiösen Gemeinschaft nachvollziehen.
Das Gelände befindet sich in der Nähe der Straße Łąkowa im Stadtzentrum und ist heute teilweise mit modernen Gebäuden wie einem Kindergarten und Studentenparkplätzen bebaut. Um die Geschichte des Ortes zu verstehen, ist es sinnvoll, sich vorab über die Archäologie und Bedeutung des Platzes zu informieren.
Archäologische Ausgrabungen an der Stelle brachten Terrakottafliesen, Granitfundamente und Abschnitte der ursprünglichen Umfassungsmauer zum Vorschein, die heute noch dokumentiert sind. Diese Überreste helfen Besuchern, die physische Präsenz des Gebäudes zu verstehen, das lange verschwunden ist.
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