Grywałd, Bergdorf in der Woiwodschaft Kleinpolen, Polen
Grywałd ist ein kleines Bergdorf in der Region der Pieniny-Berge in Südpolen, gelegen in unmittelbarer Nähe zur slowakischen Grenze. Der Ort wird geprägt durch seine charakteristische Architektur mit dem markanten Kirchengebäude im Zentrum.
Der Ort wurde erstmals 1330 unter dem Namen Grunevald urkundlich erwähnt und erhielt kurz darauf eine Stadtrechtsverleihung durch königliche Gnade. Diese frühe Anerkennung zeigt die strategische Bedeutung des Ortes in der Region.
Die Dorfkirche mit ihrer charakteristischen Lärchenbalkenkonstruktion wird heute noch von den Bewohnern genutzt und bildet das kulturelle Zentrum des Ortes. Sie reflektiert die religiöse Tradition, die seit Jahrhunderten das Leben in diesem Bergdorf prägt.
Das Dorf liegt inmitten der Pieniny-Berge und bietet sich als Ausgangspunkt für Wanderungen und Naturerkundungen an. Besucher sollten berücksichtigen, dass sich die Ortschaft in einer bergigen Gegend befindet und entsprechende Ausrüstung erforderlich ist.
Der Kirchenbau zeigt eine ungewöhnliche architektonische Besonderheit: Die Mauern verjüngen sich nach oben hin und sind mit speziellen Holzverbindungen konstruiert. Diese handwerklichen Details aus dem Mittelalter sind seltene Beispiele traditioneller Baukunst in der Region.
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