Old Mokotów, Wohnviertel in Warschau, Polen
Old Mokotów ist ein Wohnviertel im Bezirk Mokotów in Warschau, das vor allem durch Straßen mit Vorkriegsgebäuden aus den 1920er und 1930er Jahren geprägt wird. Die Bebauung wechselt zwischen Mehrfamilienhäusern aus der Zwischenkriegszeit und neueren Wohngebäuden, eingerahmt von alten Bäumen entlang der Gehwege.
Der Name geht auf einen mittelalterlichen Ort namens Mokotowo zurück, der 1367 erstmals urkundlich erwähnt wurde und seinen Namen vom damaligen preußischen Besitzer erhielt. Das Gebiet blieb lange Zeit außerhalb Warschaus und wurde erst 1916 in die Stadt eingegliedert.
Das Iluzjon-Kino, untergebracht in einem Gebäude aus den 1950er Jahren, zeigt Klassiker und bewahrt einen traditionellen Ansatz für Filmvorführungen in der Nachbarschaft. Der Ort spiegelt die filmische Kultur wider, die im Viertel seit Jahrzehnten gepflegt wird.
Das Viertel lässt sich gut zu Fuß erkunden, da die Straßen überschaubar sind und viele Gehwege von alten Bäumen beschattet werden. Wer mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreist, findet in der Nähe U-Bahn-Stationen und mehrere Buslinien.
Ein Turm im Viertel, bekannt als Taubenhaus, spielt jeden Tag um 17 Uhr den Mokotów-Marsch, um all jene zu ehren, die nach dem Aufstand von 1944 in Warschau geblieben sind. Dieses tägliche Ritual findet seit Jahrzehnten statt und wird von vielen Bewohnern als fester Bestandteil des Alltags wahrgenommen.
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