Pogwizdów, Dorf in Niederschlesien, Polen
Pogwizdów ist ein Dorf in der Woiwodschaft Niederschlesien, das sich in einer ländlichen Gegend südwestlich von Jawor erstreckt. Der Ort besteht aus verstreuten Bauernhöfen und traditionellen Steinhäusern, die das Bild einer typischen Siedlung in dieser Region prägen.
Die Gründung des Dorfes datiert auf das 13. Jahrhundert zurück, als die Region unter Piast-Herrschaft fragmentiert war. Nach Jahrhunderten unter polnischer Kontrolle kam es später unter preußische Verwaltung und blieb so bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts.
Die romanische Kirche zur Erhöhung des Heiligen Kreuzes aus dem 13. Jahrhundert stellt das wichtigste architektonische Monument des Dorfes dar.
Das Dorf liegt in einer eher abgelegenen Gegend, die man am besten mit dem eigenen Auto erkunden kann. Die nächste größere Stadt ist Jawor, von wo aus man leicht anreisen kann.
Das Dorf war während des Zweiten Weltkriegs Standort eines Zwangsarbeitslagers, das mit einer größeren Gefängnisanlage in Jawor verbunden war. Diese düstere Kapitel in der Geschichte des Ortes wird heute noch von den wenigen erhaltenen Spuren erinnert.
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