Reste der Warschauer Ghettomauer, Historische Gedenkstätte im Zentrum von Warschau, Polen
Die Fragmente der Ghettomauern in Warschau sind erhaltene Reste aus roten Backsteinen, die bis zu 6 Meter hoch stehen und die früheren Grenzen des jüdischen Viertels aus dem Zweiten Weltkrieg markieren. Drei Hauptabschnitte befinden sich an der Sienna-Straße 55, an der Złota-Straße 62 und an der Waliców-Straße 11 im Zentrum der Stadt.
Die Mauern wurden im November 1940 von den deutschen Behörden errichtet, um tausende jüdische Bewohner in einem eng begrenzten Gebiet einzuschließen. Sie dienten als physische Barriere während einer der dunkelsten Perioden der europäischen Geschichte.
Die Mauerfragmente an der Sienna-, Złota- und Waliców-Straße zeigen Gedenktafeln und historische Fotos, die von der Erfahrung der jüdischen Gemeinde während der Besatzung berichten. Diese sichtbaren Spuren erzählen von den Leben, die hinter diesen Mauern stattfanden.
Die drei Standorte befinden sich im Stadtzentrum und sind zu Fuß gut erreichbar, jeder Ort ist klar gekennzeichnet. Planen Sie Zeit für jeden Besuch ein, um die Denkmäler und Informationstafeln gründlich zu erkunden.
Einzelne Steine aus diesen Mauern wurden an Museen weltweit verteilt, darunter das Holocaust-Museum in Washington und die Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem. Diese zerstreuten Ziegeln tragen die Geschichte dieses Ortes in die Welt hinaus.
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